Wahlprogramm der FDP – Sonsbeck
Die FDP ist seit vielen Jahren im Sonsbecker Rat vertreten. Das Vertrauen, welches die Wähler damit aussprechen, ist Ansporn und Verantwortung für die Ratsvertreter, liberale Politik in der Gemeinde umzusetzen. Dies gelingt nicht immer, da die Mehrheitspartei Anträge und Vorschläge der FDP oft ohne Diskussion ablehnt.
Die FDP hat für die Zukunft wichtige Politikfelder besetzt, die im Mittelpunkt der zukünftigen Arbeit stehen sollen.
Kinder, Jugendliche und Familie
- Ganztagsbetreuung soll weiter ausgebaut werden an Grund und Hauptschule. Dabei ist eine sinn- und qualitätsvolle Arbeit in den Nachmittagsstunden anzustreben.
- Sportangebote sollen ausgeweitet werden und eine neue Mehrzweckhalle, die den Kindern und Jugendlichen sowie der gesamten Familie
zur Verfügung stehen soll und die begrenzten Kapazitäten der beiden alten Hallen ergänzen soll. - Die FDP unterstützt den Ausbau der Betreuung für die unter 3 – jährigen Kinder
in den verschiedenen Kindergärten und setzt sich für eine Verkleinerung der Gruppenstärken ein. - Für die Jugendlichen, die sich nicht in Vereinen engagieren soll ein Streetworker angestellt werden, der die Probleme der Jugendlichen erkennt und ihnen
Hilfestellung geben kann. - Um Ausbildungsplätze zu schaffen, soll den Betrieben Anreize geboten werden,
- solche einzurichten.
Vereine und Ehrenamt
- Alle Vereine in Sonsbeck sollen unterstützt werden und damit das Ehrenamt gestärkt werden.
- Eine neue Multifunktionshalle kommt den Vereinen zugute, die in Sonsbeck
damit neue Trainingszeiten bekommen. Gleichzeitig können sich weitere Vereine etablieren, die bisher keine Räumlichkeiten zur Verfügung haben.
Verkehr und Gewerbe
- Die FDP will den Schwerlastverkehr von der Hochstrasse weg verlegen.
Dazu bietet sich der Ausbau des Wildpassweges an. - Da eine Umgehungsstrasse nicht in Sicht ist, soll diese gemeindliche Lösung favorisiert werden.
- Die Gewerbesteuerhebesätze sollen gesenkt werden, um Gewerbeansiedlungen zu unterstützen und damit Ausbildungs- – und Arbeitsplätze zu erhalten und auch Gewerbesteuereinnahmen in Zukunft zu sichern.
- Die Gewerbetreibenden sollen Ansprechpartner für ihre Probleme in der Verwaltung finden und Lösungsmöglichkeiten sollen unbürokratisch gehandhabt werden.
Sparsamer Einsatz von Steuergeldern
- Zweckbauten sollen keine Prestigeobjekte sein, man muss unterscheiden zwischen dem Nötigen was finanzierbar ist und dem Wünschbaren, was oft nicht finanzierbar ist.
- Einsparungen sollen den Bürgern in form von Steuer- und Gebührensenkungen erstattet werden.